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Lachs Comeback 2020

Veröffentlicht am 19.02.2014

 


Man schätzt, dass früher gegen eine Million Lachse alljährlich den Rhein hinaufgewandert sind,
um in seinen Seitengewässern zu laichen. Aufgrund von Gewässerverschmutzung und später der Bau
von unüberwindbaren Kraftwerken ist der Lachs jedoch im schweizerischen Rhein ausgestorben.

An den Erfolg des Wideransiedlungsprojekts, welches vor 20 Jahren ins Leben gerufen wurde,
glaubten zunächst nur wenige Visionäre. Doch mittlerweile haben bereits drei Lachse den Weg
bis in die Schweiz zurück gefunden.

Ein Erfolg der für das Projekt Lachs 2020 der internationalen Kommission
zum Schutz des Rheines (IKSR) zuversichtlich stimmt. Für eine erfolgreiche Rückkehr des Lachses in den Rhein
müssen die Seitengewässer ökologisch aufgewertet werden und die freie Fischwanderung wieder möglich gemacht werden.

In den letzten Jahren wurden deshalb zahlreiche Fischtreppen an Kraftwerken gebaut.
Leider sind noch nicht alle Kraftwerke in Frankreich für Fische passierbar.
Mit der Kampagne „Lachs Comeback“ soll sich dies ändern.
Die letzten acht Kraftwerke zwischen Strassburg und Basel sollen mit Fischtreppen passierbar gemacht werden.

 

 



 

 

An grossen Kraftwerken realisiert man oft technische Fischpässe. Diese bestehen aus zahlreichen, aneinandergereihten Becken.
Dies ist nötig damit der Höhenunterschied pro Becken nicht zu gross wird und auch schwächere Fische das Hindernis überwinden können.